Der Dachboden über die ganze Hausbreite
In einem alten Bauernhaus ist der Dachboden kein Abstellraum, sondern eine Fläche von sechzig bis hundert Quadratmetern. Was dort über zwei Generationen gelandet ist, misst leicht zwanzig Kubikmeter.
Er ist zudem selten über eine normale Treppe erschlossen. Häufig führt eine steile Holzstiege oder eine Einschubtreppe hinauf, und das heißt: Jedes Stück wird einzeln und von Hand nach unten gereicht.
Wir planen dafür eine eigene Besetzung ein, meist zwei Leute oben und einer unten. Das steht im Angebot, damit niemand am Umzugstag überrascht ist, wie lange dieser eine Raum dauert.
Scheune und Nebengebäude
Was in einer Scheune steht, ist meist sperrig, schwer und staubig: Holz, altes Werkzeug, landwirtschaftliches Gerät, Möbel, die vor dreißig Jahren aus dem Haus geräumt wurden.
Wir trennen das beim Aufmaß in drei Gruppen: was mitfährt, was weitergegeben wird, was entsorgt wird. Für die dritte Gruppe rechnen wir 42 Euro je abgefahrenem Kubikmeter.
Das spart in aller Regel mehr, als es kostet. Was nicht mitfährt, braucht keinen Platz im Wagen und drückt die Menge unter den nächsten Deckel.
Die Hofeinfahrt als Vorteil
Anders als bei den Seegrundstücken ist der Trageweg hier kurz. Der Wagen steht im Hof, oft wenige Meter von der Tür. Ein Zuschlag für den Trageweg fällt in Weßling selten an.
Zu prüfen ist die Durchfahrtshöhe. Alte Hoftore sind gemauert und niedriger, als sie wirken. Wir messen sie beim Aufmaß, weil ein Siebeneinhalbtonner über drei Meter hoch ist.
Passt es nicht, steht der Wagen an der Straße und wir pendeln. Auch das kostet nichts zusätzlich, wenn es geplant wurde.
Was ein Umzug in Weßling kostet
Mengenstufe ohne Anfahrtsbetrag. Ein Bauernhaus mit Dachboden und Scheune liegt praktisch immer in Stufe 4 ab 1.490 Euro, oft deutlich darüber.
Deshalb ist hier das Aussortieren der wirksamste Hebel. Jeder Kubikmeter über dem Deckel kostet 29 Euro beim Umzug, 42 Euro beim Entsorgen. Was weder mitfährt noch entsorgt wird, kostet gar nichts.
Wir rechnen Ihnen beim Aufmaß vor, wie die Menge auf die Bereiche verteilt ist. Danach lässt sich entscheiden, ob der Dachboden wirklich mitzieht.
Staub, Heu und was davon nicht mitfahren sollte
Was aus einer Scheune kommt, bringt eine Schicht mit, die in einem Umzugswagen nichts zu suchen hat. Feiner Heustaub setzt sich auf Polstern ab und lässt sich dort nur schwer wieder herausbekommen.
Wir laden deshalb getrennt: Erst alles aus den Wohnräumen, zum Schluss das aus Scheune und Nebengebäuden. Wo beides in denselben Wagen muss, trennen wir mit Folie ab.
Was gar nicht mitfährt, sind Säcke mit Futtermitteln, Saatgut oder Dünger. Sie ziehen Feuchtigkeit, riechen und sind in jedem neuen Keller ein Problem. Sagen Sie uns vorher, wenn so etwas im Bestand ist, dann planen wir die Entsorgung gleich ein.