Das Zeitfenster in der Altstadt
In den alten Stadtkern darf nur zu bestimmten Stunden gefahren werden. Beim Umzug bedeutet das: Alles, was bis zum Schluss dieser Stunden nicht im Haus ist, bleibt stehen oder muss von weiter weg hereingetragen werden.
Wir planen deshalb rückwärts vom Fenster. Beladen in Starnberg beginnt entsprechend früh, oft vor sieben, damit der Wagen pünktlich am Ziel steht und das Fenster ganz genutzt wird.
Für größere Mengen teilen wir auf: Was in das Fenster passt, kommt zuerst, der Rest wird außerhalb über einen Umschlagplatz gefahren. Das steht im Angebot, bevor der Tag beginnt.
Oberstadt und Lechviertel
Landsberg hat zwei Ebenen. Die Oberstadt liegt auf dem Hang, das Lechviertel unten am Fluss, und zwischen beiden führen Treppen und steile Gassen. Ein Umzug innerhalb der Stadt kann daher aufwendiger sein als die Fahrt von Starnberg.
Für unsere Planung heißt das: Wir brauchen die genaue Adresse und am besten ein Foto der Zufahrt. Bei Häusern an der Treppenverbindung ist ein großer Wagen chancenlos.
Im Lechviertel kommt die Feuchtigkeit dazu. Keller dort sind oft klamm, und was von dort mitkommt, packen wir getrennt, damit es nicht in den Laderaum abfärbt.
Der Weg dorthin
Die Fahrt führt über Land durch mehrere Ortschaften. Es gibt keine durchgehende Autobahnverbindung, und das ist bei siebenunddreißig Minuten auch nicht nötig.
Was die Zeit kostet, sind die Ortsdurchfahrten im Berufsverkehr. Wir starten deshalb früh, zumal das Zeitfenster am Ziel ohnehin einen frühen Beginn verlangt.
Im Winter ist die Strecke gut befahrbar. Die steilen Gassen in der Oberstadt sind es nicht immer, und bei Eis entscheiden wir am Morgen, ob wir mit einem kleineren Fahrzeug fahren.
Was die Strecke kostet
Landsberg liegt außerhalb des Landkreises Starnberg. Die Anfahrt steht beziffert im Angebot, bevor Sie zusagen.
Die Mengenstufen gelten unverändert: Stufe 1 ab 420 Euro bis Stufe 4 ab 1.490 Euro, jeder Kubikmeter darüber 29 Euro.
In der Altstadt fällt der Trageweg häufiger an als anderswo, 60 Euro ab dreißig Metern. Die Etage wird erst ab dem dritten Obergeschoss berechnet, und die Altstadthäuser sind selten höher.
Was sich in der Oberstadt zerlegen lässt
Je enger die Gasse und je steiler der Weg, desto mehr Möbel gehen nur in Einzelteilen. Das klingt nach Mehraufwand und ist in der Oberstadt oft der schnellere Weg.
Ein zerlegter Schrank besteht aus fünf Teilen, die jeweils eine Person tragen kann. Zusammengebaut braucht er drei Leute und eine freie Wendung, die es dort selten gibt.
Das Zerlegen ist im Festpreis enthalten, weil es zur Menge gehört und nicht zur Arbeitszeit. Was wir dafür brauchen, ist die Information vorher, damit die Besetzung stimmt.