Wann ein Tag reicht und wann nicht
Rechnen Sie zwei Stunden Beladen, zwei Stunden Fahrt, zwei Stunden Abladen, dazu Rüstzeiten. Das sind sieben bis acht Stunden, und das geht.
Kommen ein vierter Stock ohne Aufzug und sechzig Kubikmeter zusammen, wird daraus ein Zwölfstundentag. Dann teilen wir auf: Beladen am ersten Tag, Fahrt und Abladen am zweiten.
Die Ladung steht in dieser Nacht verschlossen im Fahrzeug auf gesichertem Platz. Zusätzliche Kosten entstehen dadurch nicht, weil der Preis an der Menge hängt.
Wann sich die Beiladung lohnt
Bei fünf bis fünfzehn Kubikmetern ist die Beiladung auf dieser Strecke deutlich günstiger als ein eigener Wagen. Sie teilen sich den Laderaum mit einer anderen Partie und bekommen ein Zeitfenster von zwei Tagen statt eines festen Termins.
Nach Nürnberg fahren wir regelmäßig, die Achse A9 ist unsere meistgenutzte. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine passende Tour findet, ist entsprechend hoch.
Wer dagegen an einem bestimmten Tag die Schlüssel übergeben muss, nimmt den eigenen Wagen. Ein Zeitfenster und ein Übergabetermin vertragen sich nicht.
Was in Nürnberg am Ziel wartet
Die Altstadt innerhalb der Mauer ist für große Fahrzeuge schwierig: enge Gassen, Kopfsteinpflaster, teilweise Fußgängerzone mit Lieferzeiten. Dort brauchen wir einen frühen Termin und oft ein kleineres Fahrzeug.
In den Stadtteilen außerhalb, etwa in Gostenhof, St. Johannis oder Langwasser, ist es unproblematisch. Altbau heißt dort meist drittes bis viertes Obergeschoss ohne Aufzug.
Ab dem dritten Obergeschoss kommen 45 Euro je Geschoss und Anschrift hinzu. Bei Nürnberger Altbauten ist das der Regelfall und steht vorher im Angebot.
Was die Strecke kostet
Für Fernstrecken gilt die eigene Tabelle. Stufe 1 mit einem Deckel von fünfzehn Kubikmetern beginnt bei 1.390 Euro, Stufe 4 mit sechzig bei 2.390 Euro.
Über der vereinbarten Grenze kostet der zusätzliche Kubikmeter 29 Euro. Auf dieser Entfernung lohnt sich das Aussortieren vorher deshalb besonders.
Eine Beiladung liegt bei gleicher Menge erheblich darunter. Wir rechnen Ihnen beide Varianten vor, bevor Sie sich entscheiden.
Die Rückladung und was Sie davon haben
Ein Wagen, der leer nach Starnberg zurückfährt, kostet uns dasselbe wie einer mit Ladung. Deshalb suchen wir für jede Fernfahrt eine Rückladung, und das wirkt sich auf unsere Preise aus.
Für Sie heißt das: Wenn Ihr Termin flexibel ist, lohnt es sich zu fragen, ob gerade eine Tour in diese Richtung geplant ist. Manchmal verschiebt sich ein Umzug um drei Tage und wird dadurch spürbar günstiger.
Nach Nürnberg kommt das häufiger vor als auf jeder anderen Strecke, weil wir diese Achse am regelmäßigsten fahren.